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Die Huggy Pet Bear A-Bären


Donna säugt den A Wurf an Tag 5 (01.06.2026)

Am 27.05.2026 landete der Storch bei uns und brachte uns Welpen in seiner Federfarbe ;-) Er war etwas übermotiviert, denn statt der erwarteten 7-8 Welpen brachte er uns 11. Alle sind bisher gesund und wohlauf. Auch die Mutter hat diesen ersten Wurf für sich und für uns mit Bravour gemeistert. Wir lernten gemeinsam mit jedem Welpen, die Handgriffe und Abläufe besser abzustimmen. Auch Donna ging von ihrer anfänglichen Angst und Überraschung ab dem fünften Welpen in die Seitenlage über und verstand allmählich, was geschah. Ich habe mich gefragt, ob ein Hund instinktiv weiß, was bei der Geburt passiert und was es bedeutet. Vieles scheint einer Mutter in die Wiege gelegt zu sein, aber nicht alles. Auch in die Mutterrolle muss man erst hineinwachsen, die neue Situation verstehen und damit umgehen lernen. Ich fühle mich selbst noch wie im eigenen Wochenbett, nur dass ich glücklicherweise keinen Kaiserschnitt zu verarbeiten habe, aber anstelle eines Babys sind gleichzeitig 11 zu versorgen und zu pflegen. Dass Donna das so toll hinbekommt und auch das Säugen so gut klappt, ist für mich einfach ein weiteres Wunder der Natur.


Der Wurf kam von 10:35 bis 16:20 zur Welt. Alle Welpen - 4 Hündinnen und 7 Rüden - erhielten direkt nach dem Abnabeln bei Mama ihren ersten Schluck Milch, um das wertvolle Kolostrum zu erhalten. Wir haben darauf geachtet, dass alle dazu kommen. Bei 11 Welpen sind natürlich mindestens 3 Zitzen zu wenig, aber wir haben ein Stillmanagement eingerichtet, damit immer alle zur Milchbar kommen. Das erfordert eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung unserer Donna und ihrer Welpen. Mein Mann und ich machen Schichtdienst, und nebenbei läuft unser Familienleben weiter. Wenn viele meinen, die ersten beiden Wochen seien die leichtesten, dann fürchte ich mich ein wenig vor den weiteren Wochen ;-)


Bei der Geburt war Frau Dr. Pekarek telefonisch unsere Begleitung - wir begleiteten Donna auf Anraten mit 4 verschiedenen Globuli durch die Geburt. Auch in den Tagen danach durften wir sie konsultieren, denn man lernt mit der Erfahrung, auch wenn man Züchterseminare besucht, lernt man dort nicht alles. Auch Donnas "Oma" war stets eine Unterstützung mit Tipps und Erfahrungsaustausch, sodass wir schon einiges gelernt haben und wie immer im Leben noch viel dazulernen.


Die Geburt verlief so schnell, dass die Kamera erst zwischendurch eingeschaltet werden konnte. Von diesem raschen Werfen waren wir (mein Mann und ich) überrascht, sodass die zuvor vorbereitete Technik nicht verwendet werden konnte. Alles war am Tablet in Excel für die Geburtsdokumentation vorbereitet, ein Stativ mit Handy stand bereit, aber keine Hand war frei, um alles zu managen. Ein Blatt Papier und ein Stift, mit einem weiteren Handy für Fotos der Welpen auf der Waage zur Nummerierung, mussten reichen. Die später aufgezeichneten Videos konnten wir bis heute noch nicht sichten, aber unsere Excel-Tabellen nehmen langsam Form an ;-)


Unsere Babys haben auch familiär schon zu einigen Tränen geführt. Heute, am 6. Tag, den 02.06., sind sie bei uns, und unsere Kinder haben ihre Herzen bereits verschenkt. Es gibt schon Diskussionen, wer bleiben soll - wenn es nach den Kindern ginge, müsste jedes Kind seinen eigenen Bobtail bekommen :-) Umso wichtiger ist es, dass unsere A-Bären ein gutes Zuhause finden, bei Menschen, die diese Rasse genauso lieben wie wir und die ihr Herz an unsere Babys verschenken, so wie wir es getan haben! Es steckt viel Arbeit, aber noch mehr Liebe in diesem Wurf. Meine Seelenfreundin zeigte mir tiefe Liebe während der Eröffnungs- und Presswehenphase. Ich war immer ihr Anker und sie ist mächtig stolz auf ihre Babys. In den Wurfkistenpausen kommt sie zu mir, um Streichel- und Kuscheleinheiten abzuholen, das heißt, ich bin für sie noch immer an erster Stelle, obwohl ich verstehen könnte, wenn die Babys diese Stelle beanspruchen würden. Sie hat eine tiefe Bindung, und ich wünsche mir, dass mit diesem Wurf die Möglichkeit gegeben ist, dass mich Donna bzw. immer ein Teil von ihr mein ganzes Leben begleiten kann.


Aus dem Wurf suchen noch 3 Rüden ihren Lebensplatz, um Unfug zu treiben, bei Ausflügen und Urlauben Erlebnisse zu sammeln, Seelentröster zu sein und viele Kuscheleinheiten einzufordern. Ein Bobtail ist ein ganz besonderer Hund mit einem einzigartigen Charakter, unvergleichlich für uns sowieso, aber ein Hund, der mit seinen sanften Tatzen, selbst wenn diese nass sind ;-) immer Spuren im Herzen hinterlassen kann.


Eine Zuteilung der Welpen kann erst in den kommenden Wochen erfolgen, denn wir müssen noch ein wenig beobachten, die Entwicklung und ihre Gesundheit sind Priorität. In einem neuen Zuhause steht die Ausbildung als Begleithund im Raum, das heißt, dieser Welpe sollte ruhig und führig sein. Auch wenn man nicht alle Charaktere schon genau erkennen kann, kann man die Babys beobachten und ein wenig einschätzen, wohin sie besser passen würden. Auch das Verhalten im Rudel ist relevant, denn wenn ein Hund lieber ein Einzelgänger ist, kann man ihn schwer wohin vermitteln, wo bereits 2 Hunde ihr Zuhause haben. Bei den Hündinnen gibt es aus heutiger Sicht eine Überbuchung. Man darf als Züchter auch die Gefahren nicht unterschätzen, denn noch ist nicht ganz klar, ob alle 10 A-Bären (einer bleibt bei uns) unser Haus in ein neues Zuhause verlassen dürfen. Ihre körperliche Entwicklung gleicht einem Sprint. Wenn man bedenkt, dass der schwerste Rüde z. B. ein Geburtsgewicht von 330 g hatte, hat er am Abend (01.06.) bereits 570 g auf die Waage gebracht. Die Pigmentierung bei den Nasen hat bereits bei vielen begonnen, die Augen sind zwar noch geschlossen, aber man erkennt schon, dass auch diese wachsen. Die Welpen sind noch taub, aber auch ihre Laute ändern sich schnell. Bis heute Abend haben sie noch gequiekt, und heute Nacht habe ich schon ein heulenähnliches Geräusch wahrnehmen können. Sie versuchen sich nicht mehr ausschließlich robbend zur Mutter zu bewegen, sondern sie versuchen sich schon auf allen Vieren in der Wurfkiste zu bewegen, und das mit rasend schneller Bewegung.


Wir müssen mit den Kleinen eine kleine Timeline einhalten:

1) Besuche von Welpenabnehmern dürfen erst nach Vollendung der 4. Woche erfolgen. Dazu gibt es dann genaue Infos zum Ablauf, denn auch dieser Besuch ist mit Vorsichtsmaßnahmen zu handhaben. Warum? Die Welpen müssen erst eine Immunität aufbauen, und da sind wir bei Punkt 2.

2) Impfungen erfolgen erst in der Woche 7-9 (Unser Tierarzt kommt zu uns und macht das alles, inklusive Chippen, bei uns zu Hause wahrscheinlich in der 8. Woche).

3) Ein Bear Test (Hörtest) wird bei allen Welpen gemacht - hier muss ich erst einen Termin mit dem Tierarzt in Klagenfurt vereinbaren.

4) Eine Blutabnahme für das DNA-Profil der Welpen muss gemacht werden.

5) Eine Wurfabnahme durch den Zuchtwart bzw. Zuständigen von ÖCBH wird in der 8. Woche nach Chippen und Impfungen erfolgen. Mit dieser Abnahme kann man erst die Ahnentafeln beim ÖCBH/ÖKV beantragen.


Wir gehen davon aus, dass, da beide Elterntiere gesundheitlich komplett unauffällig sind, alles passen wird. Aber diese Untersuchungen sind Teil der Aufgaben von uns Züchtern, deren Wohl der Rasse und des Tieres im Vordergrund steht.


So, Donna hat soeben das Säugen beendet und die Babys im Milchkoma in der Wurfkiste zum Schlafen motiviert. Es ist 2:25 Uhr und ich werde nun versuchen, in meiner Nachtschicht nicht einzuschlafen ;-) Ich bin ja die Nachteule und mein Mann der frühe Vogel ;-)


Gute Nacht wünschen wir euch!

 
 
 

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